LOKALLABOR DUDENSCHÄNKE

Es ist soweit: das LOKALLABOR Dudenschänke eröffnet am 15.02.20 und alle sind herzlichst eingeladen! Von 12-18Uhr ist in der Dudenstraße 76 (10965, Berlin) Tag der offenen Tür mit Tee, Kaffee und Waffeln gegen Spende und vielen Entdeckungs-, Austausch- und Mitmachangeboten. Um 14Uhr gibt es einen Rundgang, bei dem die Initiator*innen (kollektiv für rosige Zeiten) das Nachbarschaftsprojekt LOKALLABOR Dudenschänke Kiez-Leben selbst (neu) denken, machen & ausprobieren vorstellen.


Bereits seit Anfang Januar 2020 wird das LOKALLABOR Dudenschänke immer mehr zu einem Erlebnisort für Stadtentwicklung zum Selbst- & Mitmachen von und für den Kiez! An zwei Werkel-Wochenenden haben wir als Nachbarschaften Kreuzberg, Tempelhof, Schöneberg angefangen, Eri’s ehemalige Eckkneipe “Dudenschänke” zu einem LOKALLABOR weiterzuentwickeln. So ist ein Tauschort im Keller entstanden, die Theke zu einem gemeinsamen Kochort umgestaltet, mobile Möbel aus dem Barbestand gebaut und allerlei repariert und Fehlendes für ein schönes Beisammensein mit kleinen und großen Sachspenden aus vielen Kiezkellern ergänzt worden. Vielen Dank an die zahlreichen Spender- & Helfer*innen!


Ab dem 15.02.20 soll das ehrenamtlich geführte LOKALLABOR Dudenschänke in diesem Modus ein Möglichkeitsraum für Begegnung und Austausch werden mit verschiedenen Angeboten zum:

  • Gemeinsames Verstehen: Veranstaltungen rund um das Thema gemeinschaftliches Leben, Stadtwandel & nachhaltige Entwicklung im Kiez
  • Gemeinsames Erleben: Geschichte, Gegenwart & Zukunft eines Kiezortes mit dem Wissen und den Bedarfen aus dem Kiez zum Thema machen
  • Gemeinsames Ausprobieren: Kiez-Visionen in Form von gemeinsam entwickelten Ideen, Veranstaltungen & Initiativen umsetzen und so Kiezpotenzial entfalten
  • Gemeinsames Lernen: ...gucken was klappt und was nicht und warum-Fragen stellen
Damit nicht noch ein traditioneller Kiezort einfach verschwindet, sondern von und mit Nachbarschaften für die gemeinsame Nutzung weiterentwickelt wird.


Öffnungszeiten:

Um für jede Lebensrealität ein Zeitfenster zu ermöglichen öffnen wir die Türen für konsumzwangfreie Begegnung und Austausch zwischen Nachbarschaften und Interessierten immer :
Montags von 14-18 Uhr
Mittwochs von 18-22 Uhr
Freitags von 10-14 Uhr
Kommt vorbei und ins Gespräch und lasst uns gemeinsam lernen und Kiezleben (neu) denken!

KOLLEKTIV FÜR ROSIGE ZEITEN

Das Projekt Lokallabor Dudenschänke ist initiiert von kollektiv für rosige Zeiten. Wir sind drei Studierende am Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft an der Fachhochschule Potsdam und beschäftigen uns viel mit Konzepten und Methoden sozialer und nachhaltiger Stadtentwicklung.


Der Stadtwandel ist in Berlin seit Jahren spürbar und komplexe Probleme und (Grundsatz-) Fragen bestimmen die gegenwärtigen Gespräche von Nachbarschaften, Verwaltung und Wissenschaft. Wir sind überzeugt, dass es lokale Antworten für Prozesse von Wandel wie Digitalisierung, Klimaveränderungen, demografischem Wandel und anderen großen Themen braucht, um Stadtentwicklung sozial und nachhaltig zu gestalten. Das LOKALLABOR Dudenschänke ist 2020 ein Partizipationsexperiment für gemeinschaftliche bedarfs- & ressourcenorientierte Entwicklung von Lösungsansätzen für urbane Zukünfte von Nachbarschaften für Nachbarschaften.


Mit Hilfe von Theorien und Methoden der Transformationswissenschaft schaffen wir Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe und Handlungsfähigkeit, um diese langfristig zu institutionalisieren. Auf diese Weise wollen wir ein lokal verwurzeltes und solidarisches Gesellschaftsverständnis befördern und Zukünfte als positive Gestaltungsräume verstehen und behandeln.

PROJEKTFINANZIERUNG

Die Entscheidung, die Dudenschänke nach Eri’s Abschied nicht der Aufwertungsdynamik des Marktes zu überlassen, sondern das Partizipations- & Nachbarschaftsexperiment LOKALLABOR Dudenschänke zu wagen, musste spontan passieren. Es gibt deshalb noch keine externe Projektfinanzierung.


Und wer zahlt dann die Raummiete? Noch stemmen wir als kollektiv für rosige Zeiten die Miete von ca. 15.000 € (tuttokompletti) für das Jahr 2020 zu dritt aus eigener Tasche und mit Hilfe privater Anleihen. Wir sind fleißig dabei uns auf sämtliche Fördertöpfe von Kiezfonds, Quartiersmanagements, Bezirk, Senat und Ministerien zu bewerben, um das Projekt zu querfinanzieren - wir halten euch darüber auf dem Laufenden!


Und das Material und so? Wir möchten möglichst ohne neue Sachen zu kaufen einen gemeinsamen Nachbarschaftsort gestalten und sind deshalb auf (Material-, Verpflegung-, Werkzeug-, etc.) Spenden angewiesen- vom Kiez für’n Kiez.


Oder könnt ihr gut Reparieren? Auf diese Weise können wir alle gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, Dingen eine zweite und dritte Lebensdauer zu geben und vielleicht können wir voneinander neue Reparatur-Künste lernen. Falls ihr euch bei dem Wort “Reparatur” sofort angesprochen fühlt oder euch weitere Tipps und Ideen einfallen, wie ein Projekt wie das LOKALLABOR Dudenschänke sich finanzieren lassen könnte, sind wir sehr dankbar für jeden Ratschlag. Kommt einfach rein und sprecht mit uns oder meldet euch!

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